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Innovative Ansätze zur Analyse von Immunantworten auf Krebs

Freitag, 21. Mai 2010 8:46

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) des Universitätsklinikums Heidelberg hat in einer Pressemitteilung über die Arbeit der Forscher und Mediziner rund um Professor Dr. Dirk Jäger vom NCT und um Dr. Lloyd J. Old vom Ludwig Institute for Cancer Research (LICR) in New York berichtet. Die Arbeitsgruppen untersuchten gemeinsam systematisch Antikörperantworten bei Krebspatienten. In der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten sie kürzlich ihre Ergebnisse, die zu neuen Ansätzen der Früherkennung von Eierstock- und Bauchspeicheldrüsenkrebs führen könnten. Diese Erkrankungen gehören zu den Krebsarten mit der höchsten Letalitätsrate. Einerseits schreiten sie außerordentlich schnell fort, andererseits können sie bislang zumeist erst dann erkannt werden, wenn eine Therapie nicht mehr möglich ist.
Der vollständige und sehr informative Artikel ist auf der Webseite des Universitätsklinikums Heidelberg veröffentlicht.

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Medizinisch Anwendung von Antikörpern in der Krebstherapie

Donnerstag, 1. April 2010 8:49

Eine kurze Zusammenfassung der aktuellen medizinischen Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie von Krebs mit Hilfe von Antikörpern liefert die Webseite des Krebsinformationsdienstes.

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Die Unsterblichkeit entdecken

Dienstag, 27. Oktober 2009 8:46

Der diesjährige Nobelpreis für Medizin ging an drei Forscher aus den USA. Elisabeth H. Blackburn von der Universität Kalifornien, San Francisco und Jack W. Szostak vom Massachusetts General Hospital in Boston, sowie Carol W. Greider von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore wurden für ihre Entdeckung der Telomere und der Telomerase geehrt [1].

Als Telomere bezeichnet man kurze Gensequenzen am Ende der Chromosomen, die wie eine Kappe, die DNA-Fäden vor dem kontinuierlichen Verlust von Basenpaaren bei der Replikation schützen. Der Abbau der Telomere selbst wird durch das Enzym Telomerase unterbunden, welches die Endstücke immer wieder „repariert“ [2]. Zellen mit einem hohen Anteil an Telomerase sind somit keinem normalen Alterungsprozess unterworfen. Durch den Gen-Reparatur Mechanismus wird gleichsam das Altern der Zelle verhindert, was bereits in der Vergangenheit die Fantasie der Forscherwelt deutlich beflügelte. Der Traum von der ewigen Jugend.

Das Enzym kommt jedoch in relevanten Konzentrationen nur in Körperzellen vor, die sich häufig teilen. Dies sind etwa Hautzellen, sowie Keim- und Stammzellen. Die meisten anderen Zelltypen müssen ohne Telomerase auskommen. Ihre Chromosomen verkürzen sich im Laufe der Zeit immer mehr, bis über körpereigene Signalmechanismen schließlich der Zelltod eingeleitet wird. Die Zelle stirbt ab.

Interessant wäre eine gezielte Verwendung von Telomeren und Telomerase in Therapieformen, etwa in der Krebstherapie. Bis dahin ist jedoch noch viel Forschungsarbeit zu leisten. Aber der erste Schritt ist getan.

Quellen:
[1] Identification of a specific telomere terminal transferase activity in tetrahymena extracts
[2] Artikel auf ScienceBlogs.de

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