Neuer Antikörper F77 entdeckt

Dienstag, 12. Januar 2010 14:10

Wie die Webseite aerzteblatt-studieren.de schreibt, haben US-Wissenschaftler einen Antikörper mit der Bezeichnung F77 entdeckt, der möglicherweise gegen Prostatakrebs einsetzbar ist.

Quelle: Artikel

Abstract: Artikel

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CD47 – Der Freifahrtschein für “böse” Moleküle

Dienstag, 12. Januar 2010 13:47

Die Seite Doccheck.com hat einen sehr interessanten Artikel zum Transport schädlicher Moleküle im Organismus veröffentlicht. Wie bereits seit Längerem bekannt, kann sich ein Molekül, das an seiner Oberfläche CD47 – Proteine aufweist, unbehelligt von Makrophagen durch den Körper wandern. Es handelt sich dabei um den selben Mechanismus, mit dem sich hämatopoetische Stammzellen vor dem “Angriff” durch die Immunpolizei schützen.

Quelle: Artikel

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HIV – Schutz aus pflanzlichen Systemen

Dienstag, 12. Januar 2010 12:57

Ein weiteres Beispiel für die Anwendung pflanzenbasierter Produktionssysteme liefert das Fraunhofer IME. Im EU-Projekt “PharmaPlanta” werden Grundlagen erforscht, die zur Herstellung von HIV-spezifischen Antikörpern in Tabakpflanzen führen sollen. Der Artikel ist auf der Seite der Fraunhofer Institute nachzulesen.

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Der Metabolismus der Pflanzen im Visier

Dienstag, 12. Januar 2010 12:06

Die Forschung am pflanzlichen Metabolismus stellt einen wesentlichen Arbeitszweig der Biowissenschaften dar. Insbesondere in Verbindung mit den fortschreitenden Möglichkeiten der Gentechnik eröffnen sich hier in absehbarer Zukunft viele neue Chancen. Besonders die Nutzung von Pflanzen als Produktionssysteme für Medikamente, Antikörper und andere Nutzstoffe erscheint sehr aussichtsreich. Demzufolge wird gerade hier sehr viel Forschungsaufwand betrieben. Die Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien beispielsweise beschäftigt sich in der Arbeitsgruppe für Molekulare Pflanzenphysiologie mit der Produktion rekombinanter Proteine in Pflanzengeweben.
Die Zielsetzung der Forschung kann hierbei vielseitig sein. So kann die Züchtung von spezifischen Antikörpern für die weitere Verwendung in der medizinischen Diagnostik oder Therapie ebenso angepeilt werden, wie etwa die Produktion eines insektenabwehrenden Stoffes, welcher der Pflanze einen höheren Widerstand gegen Schädlingsbefall ermöglicht.

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Rätsel um die Schweinegrippe

Mittwoch, 23. Dezember 2009 11:00

Zu Beginn der Schweinegrippe-Pandemie stellte man sich – mit einem gehörigen Maß an Respekt – die Frage, warum der H1N1-Virus speziell junge Menschen befalle. Denn wie dramatisch sollte sich die Krankheit ausbreiten, wenn selbst Menschen, denen man pauschal ein im Allgemeinen sehr gut funktionierendes Immunsystem nachsagte, Opfer der Viren würden?

Interessanterweise stellte sich alsbald heraus, dass es weniger die jungen Menschen sind, die besonders oft erkrankten, sondern dass vielmehr ältere Personen sich eben NICHT ansteckten. Ein Rätsel.

Erste Erklärungsansätze lieferte eine Studie, welche von einem amerikanischen Forscherteam um Yoshihiro Kawaoka durchgeführt wurde. Der Studie folgend zeigten sich Hinweise darauf, dass H1N1 dem Erregerstamm des Spanische-Grippe – Erregers ähnelt, an welchem im Jahr 1918 nahezu 50 Millionen Menschen verstarben. Die Lösung schien gefunden: Es herrschte also eine Immunisierung alter Menschen gegen die Spanische Grippe und damit auch gegen H1N1. Leider konnte der Ansatz nicht bestätigt werden, so dass er verworfen werden musste.

Im weiteren Sinne interessant ist jedoch die Betrachtung der Schweinegrippeepidemie in den siebziger Jahren. Hieraus ergibt sich nämlich nahezu zwangsläufig eine Erklärung für die offensichtliche Immunität vieler heute alter Menschen.

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Immuntherapie als Waffe gegen Krebs

Dienstag, 15. Dezember 2009 13:59

Möglicherweise lässt sich die Neubildung von Neuroblastomen durch eine gezielte Stärkung des Immunsystems unterbinden. Die britische Organisation Cancer Research UK finanziert derzeit eine Studie, die genau diesen Ansatz untersuchen. Insgesamt sollen finanzielle Mittel für Tests bei 160 Kindern über einen Zeitraum von vier Jahren zur Verfügung stehen.

Die Studie baut auf aktuellen Forschungsergebnissen eines amerikanischen Forschungsprojektes auf, die zeigen, dass eine Immuntherapie die Überlebenschancen verbessern kann.

Neuroblastome treten vermehrt bei Kindern unter 5 Jahren auf und sind für etwa ein Sechstel der Todesfälle durch Krebs verantwortlich. Durch den neuen Therapieansatz könne es gelingen, identifizierte Neuroblastom-Zellen mittels geeigneter Antikörper zu markieren. Sie mobilisieren in der Folge das körpereigene Immunsystem, das die Zellen nun angreifen und zerstören kann.

Quellen:

Cancer Research UK

Great Ormond Street Hospital for children NHS trust (GOSH) and UCL Institute of children health (ICH)

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